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August Walla ist sicher einer der vielseitigsten Art Brut-Künstler und neben Johann Hauser und Oswald Tschirtner einer der bekanntesten Gugginger Künstler .

Das Licht der Welt erblickt August Walla 1936 in Klosterneuburg. Der kleine August wächst bei seiner Mutter und der Grossmutter auf. Seine schulische Karriere ist kurz: Er besuchte ein Jahr die Volksschule, dann die Sonderschule. Sein "bürgerliches Leben" auch: Zusammen mit seiner Mutter lebt er lange in einem Schrebergarten in den Donau-Auen, der in seinen späteren Arbeiten immer wieder auftauchen wird. Später leben sie in einer ehemaligen Kaserne.

Der kleine August Walla ist schon früh künstlerisch tätig. Er malt und zeichnet, er photographiert, er betreibt Kalligraphie. Er legt Symbole und Zeichen in die Landschaft, er bemalt Häuser, Bäume und Straßen. Dabei schafft er sich eine private Mythologie mit Göttern, Teufeln und fremden Wesen aus anderen Galaxien. Für diese entwickelt er eine Ikonographie aus einfachen Symbolen und Wortzusammensetzungen, Neologismen.