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Christophe
wird 1961 bürgerlich geboren als Christophe Boulay und
wächst in einem Pariser Vorort auf. In der Schule ist
er kein großes Licht, nur im Zeichnen, da ist er besonders.
Eine akademische oder künstlerische Ausbildung hat er
daher auch nicht genossen, nach der kurzen Schullaufbahn bewirbt
er sich an der Akademie der schönen Künste in Paris.
Und wird abgelehnt. So sucht er sich seinen eigenen Weg zur
Kunst. Und richtet ein Atelier in der Reparaturwerkstatt einer
ehemaligen Luftwaffenkaserne ein. Räume voll von zurückgelassenem
Material, voll von Schrott, Metall, Rohmaterial für die
Fabelwesen, die Christophe in ihm und mit ihm zum Leben erwecken
wird.
Nach 10 Jahren wird er aus dem Schaffens-Paradies vertrieben.
Zieht wieder zuhause ein und fertigt kleinformatige Zeichnungen.
Bis er nach zwei Jahren wieder ein Atelier findet, in dem
er Wesen schaffen kann. Er bezieht eine alte Autowerkstatt
und arbeitet seither ausschließlich an seinen "objects
trouvés"-Skulpturen.
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