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"Schlump", so beschreibt es das Grimm´sche
Wörterbuch, "ist der unvermutete Glücksfall".
"Beim Schlump" heißt die Straße, wo
sich 1984 um den Hamburger Maler Rolf Laute künstlerisch
"schwer" Begabte mit "onterschitlichen"
Behinderungen sammelten.
In den Kellerräumen des "Stadthauses Schlump",
einer Außenstelle der damals so genannten Alsterdorfer
Anstalten, entstand ein improvisiertes Atelier.
"Schlumper" der ersten Stunde sind Individualisten,
die sich standhaft den Arbeitsangeboten der Werkstätten
für Behinderte verweigern oder aus anderen Gründen
als werkstattunfähig eingestuft sind. Frauen und Männer
im Alter zwischen 20 und 80 Jahren, die über den Großraum
Hamburg verstreut in betreuten Wohneinrichtungen verschiedener
Träger lebten, schlossen sich nach kurzer Zeit der Gruppe
an. Darunter auch Werkstattgänger, die das Atelier am
Schlump nur in ihrer Freizeit aufsuchen konnten.
So setzt sich die Gruppe Die Schlumper aus wechselnden Künstlern
zusammen. Zur Zeit werden Sie aktuell Arbeiten von Uwe Bender,
Karl-Ulrich Iden, Werner Voigt, Horst Wäßle, Inge
Wulff und Klara Zwick (alphabetische Reihenfolge) sehen.
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