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1912 wird Hans Schmitt in Frankfurt/Main geboren. Früh,
mit zwölf, wird er Kuhhirte in der Rhön.
1926 macht er eine Bäckerlehre, doch Bäcker
wird er nicht. Vielmehr arbeitet er als Milch- und Kohlenfuhrmann,
Hotel- und Privatdiener und als Waldarbeiter.
1939 wird er als Soldat eingezogen und erleidet 1944
in Estland eine Verwundung in Estland.
Der rechten Arm verliert Hans Schmitt. Schwer für
einen, der Waldarbeiter war. Schwer auch für einen,
der sich später einen Namen als Holzschnitzer und
Künstler machen wird.
1945 wird er Gemeindediener in Huppert im Taunus und
übersiedelt Ende der fünfziger Jahre nach
Walchstadt am Wörthsee. Erst 1969 beginnt er mit
der Arbeit an seinen bekannten Holzskulpturen. In etwa
10 Jahren entstehen rund 2000 Skulpturen - das sind
im Schnitt mehr als 16 Arbeiten pro Monat. So arbeitet
jemand, aus dem Herz und Seele sprechen, der von seiner
Arbeit völlig gefangen - vielleicht bezaubert -
ist.
1981 siedelt Hans Schmitt nach Inning am Ammersee über
- dort finden sich seine Arbeiten auch beispielsweise
im bekannten Buchheim Museum der Phantasie.
Und dort stirbt Hans Schmitt auch, im Jahr 1998.
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