|
Geboren 1926 in Bratislava, übersiedelt der kleine Johann
Hauser früh nach Österreich. Seit dem 17. Lebensjahr
ist er wegen einer psychischen Krankheit hospitalisiert, seit
1981 lebt im Haus der Künstler in Gugging.
Johann Hauser ist geistig und seelisch behindert, und
er berührt die Menschen auf besondere Weise. Er
versteht sich darauf, seine Wünsche und Ängste
in höchst originellen und ausdrucksstarken Bildern
einzufangen, wobei ihn seine Behinderung zu einer ganz
spezifischen Ausdrucksweise befähigt. Er setzt
seine Psychose in farbintensiven Werken von oft verstörender
Thematik um.
Hauser verwendet von Anfang an stets nur Bleistift und
Farbstifte. Sein Stil ist klar, er arbeitet mit prägnantem
Strich. Dabei zeichnet er immer zuerst die Konturen
und füllt danach die Fläche mit Farbstiften
aus. Dies mit einer solchen Intensität, dass die
Bilder oft den Eindruck von Malereien erwecken.
>> weiter
|