künstler-leben josef wittlich
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Eine schwere Handverletzung hindert Wittlich einige Jahre an der Malerei, die er 1957 wieder aufnimmt. 1967 wird dann das "Phänomen Wittlich" entdeckt: Der Maler und Keramiker Fred Stelzig stößt bei einer Besichtigung des Keramikwerkes (Ziegelei), in dem Josef Wittlich als Hilfsarbeiter tätig war, auf seine Arbeiten und ist davon tief beeindruckt. Er stellt den Kontakt zu dem damaligen Leiter des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart", Dr. Dieter Honisch her. Dieser organisiert noch im selben Jahr die erste Einzelausstellung von Wittlichs Werken - sie wird ein voller Erfolg.

Doch Josef Wittlich´s Leben ändert sich wenig: Ohne eigene Familie lebt er weiter in einer kleinen Kammer eines werkseigenen Schlafhauses. Ein alter Schrank, ein Bett, ein Tisch, ein Stuhl. Lediglich eine zweite kleine Dachkammer diente ihm später als Malstube. Josef Wittlich stirbt am 21.9.1982 auf der Straße in Höhr-Grenzhausen an einem Herzinfarkt.

Wittlichs Bildwelt umfasst im wesentlichen drei Motivfelder: Schlachtenbilder und Soldaten, Porträts von Königinnen und Potentaten sowie Frauenbilder.

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