künstler-leben josef wittlich
-fortsetzung 2






... und hier gelangen Sie zu seinen Kunstwerken!


zur Startseite    
zu den Kunst-News  
 
Kontakt aufnehmen  
Newsletter bestellen  

Er malt meist nach Vorlagen, das können Bücher über Schlachten sein, die Regenbogenpresse, Modekataloge, die Zigarettenbilder oder Werbeplakate. Seine Bilder entstehen auf Papierbogen, die größer sind als der kleine Maltisch, über den sie hinunterhängen. Wegen seines schlechten Augenlichts beugt sich Wittlich beim Malen dicht über das Papier, so daß er das Bild als Ganzes beim Malen gar nicht überblicken kann. Daher erklären sich die Verschiebungen und Verschachtelungen in seinen Bildern.

"Die Virtuosität der Gestaltung, das harmonische Zusammenspiel von Farben und Formen, die Dynamik der Kompositionen machen das Schauen zum Genuß, einem Genuß allerdings, der durch die Überdeutlichkeit der Mittel und der Übersteigerung der Bildrethorik gleichzeitig nachhaltig irritiert wird. Beim Schauen auf das Schlachtengetümmel oder die Frauenbildnisse baut sich so immer ein Zwiespalt zwischen Faszination und Entrüstung auf, eine Spannung zwischen Genuß und Erkenntnis", schreibt Markus Landert in seinem Beitrag "Josef Wittlich - die Aktualität seiner Bilder" im Katalog "Josef Wittlich", der 1996 im WachterVerlag erschienen ist.


<<zurück                                                          weiter>>