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Natalie Schmidtová wird 1895 in Vorova-Dobrinka in
Russland geboren. Über ihre Kindheit ist nicht viel bekannt,
sie war wohl hart, Natalie wird Zeit ihres Lebens Analphabetin
bleiben.
Von 1911 bis 1915 ist sie in Rostow und am Schwarzen Meer
als Stubenmädchen und Kinderfrau beschäftigt. Wenige
Jahre später lernt sie Rudolf Schmidt kennen, einen österreichischen
Kriegsgefangenen. Noch im selben Jahr, 1918, heiraten die
beiden und ziehen in die damalige Tschechoslowakei, in die
Umgebung von Bystrice pod Perntejnem. Dort arbeitet
sie auf Landgütern.
Erst 1944 fängt sie an zu malen, auf einen immer stärker
werdenden inneren Druck hin. In ihren Bildern tauchen die
Erinnerungen an das Schwarze Meer wieder auf - und dann gehen
ihre inneren Bilder auf eine fantastische weite Reise: Sie
malt Südseeträume, südamerikanische Landschaften
und ägyptische Motive, angeregt von Erzählungen,
die ihr ihr Mann abends vor dem Einschlafen vorliest.
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