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Daher sind seine Aquarelle oft kleinformatig. Er verkauft
sie an die Gäste des Kurorts Krynica, die sich manchmal
auch von ihm porträtieren lassen.
Stets kränklich, wird Nikifor nie einen anderen Beruf
ausüben. Um 1930 wird Nikifor von der Kunstwelt entdeckt,
in Künstlerkreisen beginnt man ihn zu loben, Ausstellungen
folgen, seine Bilder werden in Europa und auch Amerika gezeigt.
Seine Hauptthemen sind Architekturen und Stadtansichten, Landschaften,
Kirchenräume und Heilige - häufig um ein zentrales
Motiv gruppiert. Dabei stellt er sich oft in den Bilder selbst
als Hauptperson dar, als Bischof, Arzt, Richter oder Kaufmann.
Buchstabenfolgen oder einzelne Wörter finden sich auch
in den Bildern; sie fügt er vermutlich ein, um über
sein Analphabetentum hinweg zu täuschen.
Nikifors Lebenswerk umfasst rund 10.000 Arbeiten, und er gilt
heute als einer der bedeutendsten Autodidakten in der naiven
Malerei Polens.
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